Kassensturz

Stellungnahme zum Kassensturz Bericht vom 4.12.2018

Stellungnahme

Stellungnahme BeautySpace zum Kassensturz Bericht vom 4.12.2018

Zürich, 6.12.2018

In nur einem Jahr konnte die BeautySpace Academy 20 Frauen ausbilden und so 20 Frauen den Weg in die Kosmetik ermöglichen und zu einer sicheren Arbeitsstelle verhelfen.
Die Vorwürfe vom Kassensturz basieren auf den unwahren Aussagen von einer einzigen Mitarbeiterin: Shayleen Schweri

Dabei muss man bedenken, dass BeautySpace 60 Kosmetikerinnen und Schülerinnen beschäftigt.

Der Kassensturz ist unserer wiederholten Aufforderung nicht nachgekommen, die 19 anderen Schülerinnen zu befragen um sich ein vollständiges und korrektes Bild machen zu können. Wir konnten dem Kassensturz Journalist Daniel Müller in mehreren Fällen mit schriftlicher Dokumentation belegen, dass Shayleen Schweri auch ihm eine unwahre Geschichte auf die Nase gebunden und falsche Tatsachen erzählt hat. Aus uns unverständlichen Gründen hat er aber sämtliche Beweise ignoriert.

Zum Vorwurf “BeautySpace knebelt Schülerinnen”

Es ist korrekt, dass die Schülerinnen nach der Schule eine 18-monatige Verpflichtung haben bei BeautySpace zu arbeiten.
Nur unter diesen Voraussetzungen bietet BeautySpace die Kosmetikschule kostenfrei an. Eine Verpflichtung bei Übernahme von Ausbildungskosten ist nicht nur üblich, sondern vor allem auch rechtens. Dies bestätigt sogar die Anwältin vom Kassensturz Gabriela Baumgartner in einem vergleichbaren Fall.
Siehe hierzu: https://www.srf.ch/sendungen/kassensturz-espresso/rechtsfragen/arbeitsrecht/weiterbildung-muss-ich-mich-fuer-drei-jahre-verpflichten

Der Begriff "knebeln" ist demnach extrem unangebracht und wird von uns vehement zurückgewiesen.

Zum Vorwurf “Unkenntnis über Verpflichtung”

Der Kassensturz behauptet, dass die Schülerinnen nichts von einer Verpflichtung vor dem Schulbeginn wissen. Das ist faktisch falsch. Und wäre der Kassensturz Journalist Daniel Müller unserer Aufforderung, die anderen Schülerin zu interviewen, nachgekommen, wüsste er das auch.

Shayleen Schweri wusste von der Webseite her, über die sie sich für den Ausbildungskurs bewarb, aus dem Bewerbungsgespräch, das anschliessend stattfand, und durch den Ausbildungsvertrag, den sie vor Beginn ihrer Ausbildung erhalten hat, dass dieser Kurs für sie nur dann kostenlos ist, wenn sie anschliessend mindestens 18 Monate bei BeautySpace arbeitet. Dass sie jetzt behauptet, von dieser Bedingung erst im Nachhinein erfahren zu haben, ist eine unwahre Schutzbehauptung, die den Erfahrungen aller anderen Kursteilnehmerinnen widerspricht.

Zum Vorwurf “Kurskosten von 21’000 CHF zu hoch”

Im Beitrag spricht der Kassensturz von einem “Einführungskurs” der unglaubliche 21’000 CHF kosten soll.
Der Begriff “Einführungskurs” wird vom Kassensturz offensichtlich gezielt in Szene gesetzt, ist aber per se falsch. Denn ein solcher dauert nach gängiger Praxis ein paar wenige Stunden, maximal ein paar Tage.

Die BeautySpace Academy bietet aber einen Kosmetikkurs an, der 66 Tage, bzw. 528 Stunden dauert. Die Kosten (bzw. der Wert) pro Stunde belaufen sich demnach umgerechnet auf 40 CHF, was ein marktüblicher Preis für eine nicht anerkannte Schule ist. Auf welcher Grundlage der Schweizer Fachverband für Kosmetik die Aussage macht, dass dieser Preis “unangebracht hoch” (O-Ton Kassensturz) sei, wird derzeit von uns beim Verband abgeklärt. Auf unsere erste Anfrage hin, konnte der Verband jedenfalls weder sagen, wer die Aussage gemacht hat, noch, ob dieser Betrag gerechtfertigt sei oder nicht. Wir werden diesen Punkt in naher Zukunft weiter thematisieren.

Bei weiteren Fragen können Sie uns gerne via academy@beautyspace.ch kontaktieren.